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Koninklijke Philips NV v. Funai Electric Co Ltd (Endgültige Auszeichnung), 1. Januar 2016

Dieser hochkarätige M&A-Streit betraf das Scheitern einer Vereinbarung zwischen Philips (Kläger, Niederlande) und Funai (Beklagter, Japan) über den Kauf des Multimedia-Unterhaltungsgeschäfts für Endverbraucher von Philips durch Funai. Als Reaktion auf einen angeblichen Vertragsbruch von Funai, der sich laut Philips geweigert hatte, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um den Abschluss der Übertragung des Geschäfts zu ermöglichen, hatte Philips die Vereinbarung zwischen den Parteien gekündigt. Philips reichte seine Klagen 2013 vor dem in Paris ansässigen ICC ein und erhielt 2016 vom Tribunal 135 Millionen Euro Schadenersatz zugesprochen.